Schauspiel
Regie
Autoren
Labor
S.R.A.L. ist ein geschützter
Raum, in dem man sich ausprobieren kann, ohne Erfolgsdruck. Eigene Arbeitsweisen
werden ausgewertet und durch das Beobachten anderer Arbeitsweisen, kann man auch
viel lernen. Die Arbeit zwischen Regisseur und Schauspielern ist intensiver und
umfangreicher. Man übt nach der Arbeit gegenseitige Kritik. Es ist ein Ort, wo
sich "Filmmenschen" verschiedener Herkunft, Ausbildung, Ansätzen
treffen und miteinander arbeiten.
Heike Schober (Schauspielerin)
Bei S.R.A.L. vervollkommne ich mein
Handwerk: das Gespür für Potential und Qualität. Gleichzeitig kann ich mit
meiner Erfahrung und meinem Wissen beratend zur Seite stehen. Wichtig ist für
mich, den Kontakt mit Schauspielern, Autoren und Regisseuren ohne die geschäftliche
Bindung, aber durchaus in einem Arbeitszusammenhang, zu pflegen. Meine Sicht auf
die Arbeit für die Agentur wird damit globaler.
Wenn ich die Sparte wechsele, dann führe ich Regie und schreibe, Ersteres war
mein Startpunkt als Studentin, Letzteres wird vielleicht die nächste Karriere.
Wo kann ich das sonst mit diesem Anspruch und diesen Arbeitspartnern tun?
Jana Kunath (Agentin)
meinSRAL - arbeiten ausprobieren spontan oder geplant ohne zwänge von aussen nur mit den eigenen inneren konfrontiert spielen ist ja wie im kindergarten hier ängste rauslassen und verbergen die anderen sind schuld sral ist schuld wenn ich keine lust mehr habe wenn ich mein projekt nicht hinkriege kann ich bei sral hinter meine kulissen schauen hilfe bekommen und kritik üben lernen loslassen einfach da sein dabei sein reingehen mitmachen selber tun einen raum miterschaffen in dem die ideen mich finden können.
Ab und zu SRAL auch mal den LARS sein lassen.
Monika Schmid, Drehbuchautorin und Regisseurin
Aufgrund meiner Erfahrungen im
Film- und Fernsehbereich fände ich es wichtig, mutiger zu sein bei der
Menschendarstellung und sich nicht durch Tabus, verursacht durch Sehgewohnheiten
oder Sendepolitik, daran hindern zu lassen, den Menschen in seiner wahrhaften
Not, Peinlichkeit, Bösartigkeit aber auch Liebesfähigkeit oder seinem
Liebeswollen, seiner Zuneigung oder seinem Machtwillen zu zeigen.
Stephan Wolf-Schönburg (Schauspieler)
Filme machen, heißt für mich von Menschen erzählen. Ich möchte von Menschen erzählen,
die mir wichtig sind. Ich denke nicht in Genres oder Ästhetiken. Das Warum
steht für mich an erster Stelle. Warum will ich diese Geschichte erzählen. Ich
muss in diesem Sinne nicht nur etwas erzählen, sondern auch etwas sagen wollen,
mich mit dem Film identifizieren. Denn Filme sind das Persönlichste, was man in
unserer Zeit machen kann. Wo sonst ist es möglich, Menschen, die Tausende von
Kilometern weit weg, irgendwo auf dieser Welt leben, die dich nicht kennen und
die du nicht kennst, emotional zu berühren, sie zum Lachen oder Weinen zu
bringen? Natürlich beherrscht auch die Literatur diese Fähigkeit; aber nicht
auf diese direkte und präzise Art, wie es der Film kann. Dieser Gedanke ist
mein einziger Ansatz, Filme zu machen.
Miraz Bezar (Regisseur)
S.R.A.L. ist ein Privileg und ein Druck zugleich: die Chance und die Pflicht, an künstlerischen
Prozessen gemeinsam zu arbeiten, oder sie in Gang zu setzen. S.R.A.L. ist aber
gleichwohl keine Schule. S.R.A.L. gewährt Einblick in die unterschiedlichsten
Arbeitsweisen, die sich im besten Fall gegenseitig befruchten.
Christian Louis Troberg (Regisseur)
Hier kann ich zusammen mit einem Autor und Regisseur Figuren entwickeln, die lebendig und vielschichtig sind; wo
nach der Zusammenarbeit Rollen, ja sogar ganze Drehbücher entstehen, die
Tiefgang haben, d.h.: in denen es für mich als Schauspielerin immer Neues zu
entdecken, zu entwickeln und einfach "es entstehen lassen zu können"
gibt. (...) S.R.A.L. gibt mir die Möglichkeit, ein Filmprojekt unter ganz
anderen Bedingungen als sonst in der Branche üblich zu starten und durchzuführen.
Svea Timander (Schauspielerin)